Die Kombination aus hochwertigen Canton Lautsprechern, mehreren Subwoofern, leistungsstarker Elektronik und einer präzisen Einmessung mit Dirac ART sorgt für eine ausgewogene Wiedergabe bei Film und Musik.
Canton Lautsprecher und Elektronik im Heimkino
Als Frontlautsprecher kommen zwei Canton Reference 2.2 zum Einsatz. Ergänzt werden sie durch einen Canton Reference Center 55.2. Die Frontlautsprecher werden jeweils von AVM Ovation SA 8.2 Endstufen angetrieben.
Für die Surround- und Back-Kanäle sind vier Canton Reference 50.2 Rear installiert. Hier übernimmt eine Marantz MM7055 die Verstärkung.
Die obere Ebene wird von sechs Canton AR45 beschallt, die an einer Marantz MM8077 Endstufe betrieben werden. Für das notwendige Bassfundament sorgen vier aktive Canton Sub 1200 R.
Als Schaltzentrale dient ein Denon A1H. Als Zuspieler kommen ein Oppo 203 und ein Panasonic UB 9004 Blu-ray-Player zum Einsatz. Für das Streaming stehen ein Apple TV 4K und ein Amazon Fire TV zur Verfügung.
21:9-Leinwand und Sony XW7000 Laser-Projektor
Auch bei der Bildwiedergabe wurde das Heimkino entsprechend ausgestattet. Die 21:9-Leinwand ist 3,2 Meter breit und elektrisch maskierbar.
Für die Bildverarbeitung sorgt ein Envy Core Premium Videoprozessor. Als Projektor kommt ein Sony XW7000 Laser-Projektor zum Einsatz, der für ein helles und detailreiches Bild sorgt.
Raumakustik im Heimkino
Der Raum ist freundlich und hell gestaltet. Neben dem Filmgenuss wird hier viel Stereomusik gehört. Gleichzeitig soll der Raum auch als ruhiger Rückzugsort funktionieren.
Die Nachhallzeit liegt mit knapp 300 ms im Mittel- und Hochtonbereich für diese Raumgröße auf einem sehr guten Niveau und eignet sich hervorragend für die Wiedergabe von Stereomusik. Für den reinen Heimkinobetrieb könnte der Raum etwas trockener abgestimmt sein.
Das ist allerdings auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die gewünschte Balance zwischen Stereo und Heimkino macht die Entscheidung für die optimale Nachhallzeit nicht einfacher.
Einige frühe Reflexionen sind messbar. Diese sollten durch Absorber reduziert werden. Wenn die bestehende Raumakustik weitgehend erhalten bleiben soll und der Abstand zum Hörplatz ausreichend groß ist, können alternativ auch Diffusoren eingesetzt werden.
Optimierung der Surround- und Back-Lautsprecher
Der große Schrank an der Rückwand ist gesetzt und kann nicht an einen anderen Ort gestellt werden, da dies der einzige mögliche Platz im Haus ist. Dementsprechend ist die Umhüllung nicht ganz so ausgeprägt wie gewohnt.
Daher wird darüber nachgedacht, die Back-Lautsprecher etwas nach vorne zu ziehen. Auch die Höhe der Surround- und Back-Lautsprecher wurde besprochen.
Der Abstand zur oberen Ebene ist relativ gering. Werden die Lautsprecher etwas tiefer montiert, können sie weiterhin über die sehr flache Rückenlehne hinweg zum Hörplatz abstrahlen.
Subwoofer-Einmessung und Bassoptimierung
Der erste Schritt bei der Einmessung eines Heimkinos besteht immer darin, die Subwoofer einzeln zu messen. Dabei werden der Pegel angepasst sowie der LPF (Low Pass Filter) und die Phase des jeweiligen Subwoofers überprüft.
Außerdem lässt sich bei dieser Messung leicht feststellen, ob ein anderer Aufstellungsort möglicherweise günstiger wäre. Ziel ist es immer, möglichst wenige Auslöschungen zu erzeugen oder dafür zu sorgen, dass die hinteren Subwoofer die Auslöschungen der vorderen Subwoofer auffüllen.
Peaks lassen sich durch den Einsatz eines Equalizers oder durch Gegenschall wirksam bekämpfen. Dips sollte man im Bassbereich dagegen nicht einfach mit einem Equalizer anheben.
Gerade die Kombination aus mehreren räumlich verteilten Subwoofern und einer professionellen Einmessung bietet hier große Vorteile für eine gleichmäßige Basswiedergabe.
Dirac ART Einmessung im Heimkino
Als Einmesssystem kommt Dirac ART zum Einsatz. Nach der Einmessung wurden zunächst die von Dirac ART automatisch festgelegten Zielkurven und die Unterstützung der einzelnen Lautsprechergruppen überprüft und angepasst.
Anschließend wurde mit dem externen Messsystem REW (Room EQ Wizard) jeder einzelne Lautsprecher nachgemessen. Dabei wurde überprüft, ob die vorgegebene Zielkurve eingehalten wird und die Pegel am Hörplatz passen.
Die Kombination aus Dirac ART und einer zusätzlichen Kontrolle mit REW ermöglicht eine gezielte Abstimmung des gesamten Heimkinosystems. Dabei werden nicht nur die einzelnen Lautsprecher betrachtet, sondern das Zusammenspiel des gesamten Systems am Hörplatz.
Ergebnis: Heimkino und Stereomusik auf 31 m²
Die Basswiedergabe funktioniert dank der vier verteilten Subwoofer und der großen Frontlautsprecher sehr gut. Gerade auch die Wiedergabe von Stereomusik profitiert immens von diesem Setup.
Davon konnten sich im vergangenen Jahr bereits viele Kunden überzeugen, seit Dirac ART auch für Geräte von Denon und Marantz verfügbar ist.
Dirac ART sollte jeder Heimkinobesitzer einmal in den eigenen vier Wänden testen, sofern die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Diesen Service werden wir in Kürze als Dienstleistung anbieten.